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Selbstverpflichtungserklärung Kriterien zur Aufnahme in die Berater/innenliste von BKiD e. V.:
Abgeschlossene Berufsausbildung im psychosozialen Bereich (Nachweis durch Abschlusszeugnis) und Abgeschlossene (bzw. weit fortgeschrittene) Weiterbildung/-qualifikation in Beratung/Psychotherapie (Nachweis durch Zeugnis) und Basiswissen in
- Psychologische Grundlagen des unerfüllten Kinderwunsches (z. B. Henning & Strauß 2000; Brähler, Felder & Strauß 2000; Hölzle & Wirtz 2001; Wischmann 2006; Strauß, Brähler & Kentenich 2004, Thorn 2010)
- Psychosoziale Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch (z. B. Boivin & Kentenich 2002; Boivin 2004; Domar et al. 2000; Strauß 2000; Stammer, Verres & Wischmann 2004; Wischmann & Stammer 2010, Rohde & Dorn 2007, Kleinschmidt, Thorn & Wischmann 2008, Thorn 2008a und 2008b)
- Natürliche Familienplanung und Sexualität (z. B. Florin et al. in: Brähler, Felder & Strauß 2000; Masters & Johnson 1993; Kolodny 1996; Raith, Frank & Freundl 1999)
- Schwangerschaft und Geburt nach Kinderwunschbehandlung (z. B. Strauß, Brähler & Kentenich 2004)
- Umgang mit Fehl- und Totgeburten (z. B. Beutel 2002; Lothrop 1998) sowie Kinderlosigkeit (z. B. Enchelmaier 2004, Zehetbauer 2007)
- Reproduktionsmedizin (z. B. Spiewak 2005; Sautter 2000; Hoppe & Skriba (2006); Richtlinien (2004); Strauß, Brähler & Kentenich 2004; Diedrich & Kunz 2005; Thorn & Wischmann 2010)
- Alternativmedizin bei unerfülltem Kinderwunsch (z. B. Gerhard & Wolfrum 1998; Nissim 1998)
- Kinderwunsch und Gesellschaft (z. B. Winkler 1994; Fränznick & Wieners 2000, Riewenherm 2001) und
Jedes Mitglied verpflichtet sich mit einer entsprechenden Erklärung, dass er/sie diese Kriterien erfüllt und weist die ersten beiden mit Belegen bei Antrag nach (Berufsabschluss und Abschluss der Weiterbildung bzw. Zwischenzeugnis) sowie nach drei Jahren die jeweils zutreffende Bepunktung nach dem BKiD-Weiterbildungskatalog. Bei einem Neuantrag auf Zertifizierung als BKiD-Berater/in muss zwischen dem Wegfall der bisherigen Zertifizierung und dem Neuantrag auf Zertifizierung ein Zeitraum von einem Jahr liegen.Zweijährige Berufserfahrung in der psychosozialen Beratung/Therapie, davon ein Jahr in „Beratung bei ungewollter Kinderlosigkeit“ und Selbstverpflichtung zu - kontinuierliche Weiterbildung nach dem BKiD-Weiterbildungskatalog - Supervision/Intervision (v.a. bei schwierigen Fällen) - Einhaltung der Richtlinien von BKiD und Pflicht ist die Mitgliedschaft bei BKiD e.V., wünschenswert die aktive Mitarbeit bei BKiD sowie die regelmäßige Teilnahme an den Jahrestagungen von BKiD.
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Ort
Datum
Unterschrift
Name, Vorname .....................................................................................................Berufstätigkeit/Institution .........................................................................................
Anschrift ................................................................................................................
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Telefon ....................................................................................................................
Fax ...........................................................................................................................
E-Mail ............................................................................................………………..
Website ..........................................................................................………………..
(Ihre obigen Angaben werden im Internet so auf der BKiD-BeraterInnenliste unter www.bkid.de veröffentlicht!)
Beutel M (2002): Der frühe Verlust eines Kindes. Hogrefe, Göttingen (2. Aufl.). Boivin J, Kentenich H (2002, eds.): Guidelines for Counselling in Infertility. ESHRE Monographs, Oxford University Press. Boivin, J. (2004): Psychosoziale Interventionen bei Kinderwunsch. Ein Review. Gynäkol Endokrin, 6, S. 94-109. Brähler E, Felder H, Strauß B (2000, Hrsg.) Psychosoziale Aspekte der ungewollten Kinderlosigkeit. Jahrbuch der Medizinischen Psychologie Bd. 17, Hogrefe, Göttingen. Diedrich K, Kunz S (2005): Endlich ein Baby! Knaur, München. Enchelmaier I (2004): Abschied vom Kinderwunsch. Ein Ratgeber für Frauen, die ungewollt kinderlos geblieben sind. Kreuz, Stuttgart Fränznick M, Wieners K (2000): Ungewollte Kinderlosigkeit. Juventa, Weinheim. Gerhard I, Wolfrum Chr (1998): Kinderwunsch. Natürlich Wege zum Baby. Gräfe und Unzer, München. Hölzle Chr, Wirtz M (2001): Fragebogen zum Kinderwunsch. Hogrefe, Göttingen. Hoppe JD & Skriba PC (2006): (Muster)Richtlinie zur Durchführung der assistierten Reproduktion - Novelle 2006. Deutsches Ärzteblatt, 103, A-1392–1402. Kleinschmidt D, Thorn, P, Wischmann T (Hrsg., 2008): Kinderwunsch und professionelle Beratung. Das Handbuch des Beratungsnetzwerkes Kinderwunsch Deutschland (BKiD). Kohlhammer, Stuttgart. Kolodny RC (1996): Heterosexualität. Die Liebe zwischen Mann und Frau. Carl Ueberreuter Verlag, Wien. Lothrop H (1998): Gute Hoffnung - jähes Ende. Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Kösel, München. Masters WH, Johnson VE, Kolodny RC (1993): Liebe und Sexualität. Ullstein TB-Vlg., Berlin. Nissim R (1998): Naturheilkunde in der Gynäkologie. Orlanda, Berlin. Raith E, Frank P, Freundl G (1999): Natürliche Familienplanung heute. Springer, Heidelberg. Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über ärztliche Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung (2004): Bundesanzeiger 243, S. 24 522. Riewenherm S (2001): Die Wunschgeneration. Basiswissen zur Fortpflanzungsmedizin. Berlin: Orlanda Frauenverlag GmbH. Rohde A, Dorn A (2007): Gynäkologische Psychosomatik und Gynäkopsychiatrie. Schattauer, Stuttgart. Sautter Th (2000): Wirksame Hilfen bei unerfülltem Kinderwunsch. Trias, Stuttgart. Spiewak M (2005): Wie weit gehen wir für ein Kind? Im Labyrinth der Fortpflanzungsmedizin. Eichborn, Frankfurt/M (2. Aufl.). Stammer H, Verres R, Wischmann T (2004): Paarberatung und -therapie bei unerfülltem Kinderwunsch. Hogrefe, Göttingen. Strauß B (2000, Hrsg.) Ungewollte Kinderlosigkeit. Psychologische Diagnostik, Beratung und Therapie. Hogrefe, Göttingen. Strauß B, Brähler E, Kentenich H (2004): Fertilitätsstörungen – Psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie. Leitlinie und Quellentext. Schattauer, Stuttgart. Thorn, P (2008a): Die Geschichte unserer Familie – ein Buch für Familien, die sich mit Hilfe der Spendersamenbehandlung gebildet haben. FamART Verlag, Mörfelden. Thorn, P (2008b): Familiengründung mit Samenspende – ein Ratgeber zu psychosozialen und rechtlichen Fragen. Kohlhammer Verlag, Stuttgart Thorn P, Wischmann T (2008): Leitlinien für die psychosoziale Beratung bei Gametenspende. J Reproduktionsmed Endokrinol (3), S. 147-152 Thorn P, Wischmann T. Leitlinien „Psychosoziale Beratung für Frauen und Männer, die eine Kinderwunschbehandlung im Ausland beabsichtigen“. J Reproduktionsmed Endokrinol. 2010;7:394-402. Thorn, P (2010): Männliche Unfruchtbarkeit und Kinderwunsch: Erfahrungen, Lebensgestaltung, Beratung. Kohlhammer Verlag, Stuttgart. Winkler U (1994): Der unerfüllte Kinderwunsch. Ein Ratgeber für kinderlose Paare. Beck’sche Reihe. Wischmann T (2006): Psychogenese von Fertilitätsstörungen: eine Übersicht. Geburtsh Frauenheilk, 66, 34-43.Wischmann T, Stammer H (2010): Der Traum vom eigenen Kind. Psychologische Hilfen bei unerfülltem Kinderwunsch. Kohlhammer, Stuttgart (4. Aufl.). Zehetbauer, S (2007): Ich bin eine Frau ohne Kinder. Begleitung beim Abschied vom Kinderwunsch. Kösel, München